Sonnenenergie – mehr als nur feinstoffliche Lebensenergie

geschrieben von artur nietsch 26. April 2018
Sonnenenergie – mehr als nur feinstoffliche Lebensenergie

Wer hätte es gedacht, dass es auf unserem Planeten eine Region gibt, die vegetativ nicht besonders beliebt, doch von der Sonne unendlich verwöhnt wird und dass gerade solch eine Region die Wiege der Energiewende darstellen könnte.

Offenkundig gibt es die Solarenergie, genauer den photovoltaischen Effekt bereits seit Mitte des 18ten Jahrhunderts, wenn man die Experimente mit elektrolytischen Zellen als einen solchen bezeichen kann und die Sonne als Quelle, die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Perfektion der Verwertung jener, nicht einbezieht.

Die Entwicklung hat im Vergleich zu anderen Technologien die Marktreife sehr langsam erlangt. Zumal die Effizienz einer frühen Zelle bedingt durch den damaligen Stand der Technik und den verwendeten Rohstof Selen zwar Licht direkt in elektrische Energie wandeln konnte, doch lag die Ausbeute nicht hoch genug, um Gerätschaften mit ausreichend Kraft zu versorgen. In diesem Artikel geht es aber nicht um die Geschichte der Photovoltaik, sondern um eine mögliche Energiewende durch allgemeine Solarenergie, die sich am arabischen Firmament abzeichnet.

Der menschliche Traum unerschöpflicher Energie

Mal die gesellschaftlichen, politischen und globalistischen Verwerfungen zum Teil im Außen gelassen, freue ich mich zumindest über den Gedanken, der aufgegriffen worden ist. Einen Gedanken, den ich zugegeben bereits vor der Jahrtausendwende gepflegt habe, der mich gequält hat, der in mir immer wieder die Frage aufkeimen ließ, weshalb der Mensch die Luft, das Wasser und den Boden verpestet, wenn es doch sicher andere Formen der Energiegewinnung geben muss. Damals noch grün hinter den Ohren (klassisch konditioniert) bin ich davon ausgegangen, dass es nur wenige Jahre dauern wird, bis sich der Mensch aus der Geisel der Ölmultis und deren Nutznießern löst.

Die Suppe ist offensichtlich so zäh, dass niemand den Brei löffeln möchte, außer jenen, deren Berufung es ist, diese zuzubereiten und darin zu wühlen.

Der Traum der Energieschöpfung aus der schier im Überfluss daherkommenden Sonnenenergie ist erneut aufgeblüht. In den Wüsten der arabischen Gebiete sollen die größten Solarprojekte unserer Zeit entstehen. Ob die deutsche Arbeiter davon profitieren, werden wir feststellen, wenn der Gedanke sich mehr und mehr manifestiert. Ich bin mir aber sicher, dass einige kluge Köpfe unseres Lebensgebietes bereits jetzt als Berater hinzugezogen worden sind.

Zumindest schaut es für uns so aus, die wir aus dem „Westen“ in den „Orient“ blicken, dass Nordafrika und der Nahe Osten bestens für eine Energierevolution geeignet sein müssten. Ein hoch interessanter Markt, der binnen weniger Jahre zum Leitmedium werden könnte. Wenn der Lauf beginnt, dann könnten Kriege und Umweltzerstörung, woran die Mineralölindustrie durchaus eine Mitverantwortung trägt, von den Agendas diverser Initiatoren gestrichen, womöglich aber nur aus Bequemlichkeit verlagert werden.

Auf der anderen Seite stehen Projekte einer Größenordnung an, die sich unbedingt nachhaltig und gemeinnützig entwicklen müssen. Was dagegen spricht ist die Superlative, in der gedacht wird. Dieses Stichwort suggeriert, dass eine Entwicklung unendlich und ohne Folgen ist oder diese schlichtweg ignoriert werden. Falsch gedacht, aber das lernen wir erst, wenn die planetarische Vergewaltigung für des Menschen Fähigkeit unumkehrbar geworden ist.

Die Macht der Energiequellen

Erdöl hat die arabischen Gebiete sehr reich und mächtig gemacht. Ohne das Öl, welches in den Adern der zivilisierten Welt fließt, wäre dort kaum ein derart rasantes Bevölkerungs- und Städtewachstum möglich. Wenn die Solarenergie die Ölenergie ablösen oder flächendenkend ergänzen würde, dann hätte die Menschheit einen neuen Impuls, sich in eine bessere Richtung zu entwickeln. Diese Region trägt die Zukunft in den Händen und ich hoffe, dass die Verantwortung den Bewohnern dieser Landstriche bewusst ist!

Betrachten wir aber die junge Vergangenheit, dann treten bekannte Nachteile einer solchen Entwicklung in den Vordergrund.  Die Abhängigkeit potenziert sich noch stärker und die Wüste, die als Standortvorteil gilt, wird zu einem neuen Machtzentrum der Welt, einem Ort der Begierde, erwachsen. Die energiehungrig gemachte „Welt“ wird nach dem sauberen Strom lechzen und bis es soweit ist, wandelt sich sauberes Wasser zum begehrlichen Gut sowie natürliche Atemluft zum unerreichbaren Luxus. Kurios diese Entwicklung, daher befürworte ich eine dezentralisierte und unabhängige Schaffenskraft. Denken wir in diesem Zusammenhang an Nikola Tesla´s kostenfreie, drahtlose atmosphärische bzw. terrestrische Elektrizität, für die er sein Leben geben musste. Auch deutsche Wissenschaftler und Entwickler, haben es bei der Inverkehrbringung bahnbrechender Erfindungen nicht leicht. Anders gesagt, ein Aufblühen wird im Keim erstickt und nachweislich verhindert.

Kurzgefasst: Regionen mit viel Sonne bieten ein ungeheuerliches Potenzial für eine spannende Übergangszeit, die bereits angebrochen ist. Der Weg weg von primitiven Energieformen ist intelligent anzugehen, auch wenn dies ein Risiko einer noch stärkeren Ausbeutung und totalitären Abhängigkeit nach sich ziehen könnte.

Wachstum der solaren Energieproduktion

Weltweit sind mehr als 400 Megaanlagen installiert, doch sehr rar gesäht im nahen Osten. In Ägypten entsteht derzeit das größte Solarkraftwerk der Welt, das 2019 vollendet sein wird und eine Leistung von über 1,8 Gigawatt haben soll.

Gegenüberstellung: Es wären zwei Atomkraftwerke nötig, um dagegen anzustrahlen! Der Benban Solar Park stellt durch seine Größe und Leistung alle anderen in den Schatten und versorgt bereits jetzt tausende Haushalte mit Strom.

Nun kommen die Saudi´s, legen einen drauf und projektieren Anlagen, die über das gesamte Land verstreut eine 2 hundertfache Kraftwerksleistung haben sollen. Im Vergleich zum Benban Solar Park in Ägypten eine unvorstellbare Größenordnung. Das eigentliche Problem von Solaranlagen dieser Größenordnung ist die benötigte Fläche im Verhältnis zur Effektivität. Megaanlagen sind der Irrsinn schlechthin und mit dem begrenzten Umfeld, das uns der Planet bietet, nicht zu vereinbaren.

Was bleibt uns eigentlich sonst noch übrig, also lassen wir mal laufen, was?  Ich kann zu diesem Thema keine neutrale Meinung einnehmen, auch wenn ich die Solarenergie weit aus besser finde, wie den Einsatz von Windkraftanlagen und die Verwendung fossiler Brennstoffe. Eine richtige Abneigung und null Toleranz, empfinde ich aber gegenüber der Kernenergie, der schmutzigsten und gefährlichsten aller Energiegewinnungsformen, die der Mensch zu beherrschen versucht.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die Reaktorenergie und die Folgen eines Automunglücks, beziehen dabei ein Pro und Contra ein, dann mag ich von den wirklichen Problemen, die ein Atomkraftwerk mit sich bringt, gar nicht reden. Etwaige Nachteile und Umweltsünden der solaren Bewegung verblassen sofort und bleiben kontrollierbar. Vor allen ist der Mensch in der Lage seine Entscheidungen auf diesem Gebiet der rückgängig zu machen.

Leider hat alles seine Vor- und Nachteile und wenn sich Befürworter einer Technologie finden, dann ist der Widerständler nicht mehr weit, oder umgekehrt? Besser wäre es, wenn wir weniger Energie verbrauchen und endlich verstehen, dass Wachstum nicht der richtige Weg ist, vor allem dann nicht, wenn er durch viele Hände erschaffen wird und doch nur in wenigen Händen liegt.

Mensch, würde der Nikola noch leben, der hätte die Gier des Menschen so ausgeleuchtet, dass sich ein jeder schämen müsste, für seinen Hunger nach mehr und mehr Energie.

Wie es ausschaut, verabschieden wir uns gerade vom Öl als Treibstoff der Welt, bis es aber soweit ist, wird so weitergemacht wie bisher, was zur Folge haben wird, dass sich ein Umdenken nur spärlich einstellt.

Ich sehe das so; entweder werden wir die Vorzüge der Energiegesellschaft aufgeben und wir kehren der technokratischen Welt den Rücken oder wir finden eine Lösung, die nicht durch Machthunger und Gier unterdrückt wird, sich frei zu Gunsten der Unabhängigkeit entfalten kann und dem Menschen unbegrenzten Zugang zu elektrischer Energie gewährt.

Anglizistisch oder britizistisch ausgedrückt; entweder Energie-Flatrate oder wir erwachen, kündigen den einseitigen Vertrag und erfreien uns aus der Wohlfühlherrschaft einiger weniger und gehen eigene Wege. Die Solarenergie ist dabei ein probates Mittel, welche für beide Richtungen von Nutzen sein könnte. Richtig eingesetzt, ist es eine sauber Energieform, die ihre Daseinsberechtigung hat.

Fakt ist aber: Wir müssen nicht denken, dass wir von Außen eine Lösung unserer Energieprobleme erfahren, solange wir die Unterdrückung anderer Energieformen, auch der unsrigen, zulassen. Und wenn die Branchen Arbeitsplätze schaffen, wird die Herrschaft weiter gehen! Für ein solides, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Projekt, welches mir den Energiezugang ermöglicht, würde ich z.B. auf einen Job verzichten und freiwillig und unentgeltlich an der Entstehung mitwirken. Dieses Prinzip ließe sich auf alle Facetten einer von Knechtschaft und Herren befreiten Gesellschaft übertragen. Sind wir denn wieder soweit aufgewacht, dass wir im Stande wären eigenverantwortlich zu handeln?

Unabhängig von der Abhängigkeit

Ziel dieser Länder ist es neben der Schaffung von Arbeitsplätzen, sich die Unabhängigkeit zu sichern. Bei der aktuellen Weltsituation und den herschenden Scherkräften, keine so schlechte Idee. In Europa befinden sich auf den Gebieten der Spanier, auch der Marokkaner, interessante Flächen, die eine effiziente Nutzung der Solarenergie ermöglichen. In der Wüste von Markko ist bereits ein Solarthermie-Werk aus dem Sand gestampft worden, welches kurz vor der Netzanbindung steht und dem bestehenden Energiedefizit beziehungsweise der Abhängigkeit von Stromlieferungen aus Spanien entgegenwirkt.

Ein anderes Mega-Projekt, welches „Desertec“ genannt wird und von globalen Energieriesen, darunter deutsche Konzerne wie RWE, Eon und Siemens, gegründet worden ist, wurde wieder eingestampft. Ein kläglicher Rest ist als Büro in Dubai übrig geblieben. Das mag doch keine „Ente“ des Westens gewesen sein, um am Ölmarkt weiter zu verdienen oder doch?

Wie bereits oben geschrieben, haben die Saudi´s und andere Sonnenstaaten die Energiewende selbst in der Hand. Mit vielen Milliarden wird die Flamme der energetischen Nutzung von Sonnenenergie wieder entfacht, und wenn nicht freiwillig, dann mit Nachdruck, so die Hoffnung. Die Abhängigkeit endet und ein neuer Lebensstrom erblüht!

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Länder dem neuen Weg stellen und den Energiemarkt gehörig aufmischen werden, selbst zu den größten Solarenergie-Exporteuren der Welt avancieren. Die Geschicke auf dem Energiesektor sind undurchsichtig, daher kann man die Entwicklung nicht mit Gewissheit vorhersagen, doch eines ist sicher; der Mensch sollte endlich aus seinem Tiefschlaf erwachen und sein Kriecherdasein verlassen, die Möglichkeiten zu positiven Zwecken nutzen und schon bald von primitiven Energiespendern wie Kernkraft, Gas- und Kohle, die Finger lassen.

Zurück zum Tagesgeschäft

Der Träumerei muss ich an dieser Stelle einen Dämpfer verpassen, denn die Flügel der Solarbranche werden durch gewisse Einflüsse gestutzt, so dass sich nicht jeder Traum so schnell wie erhofft in die Tat umsetzen lässt. Bestimmte Entwicklungen mögen nur Makulatur sein, denn die aufrüttelnde Schockmeldung kommt auch von den Saudi´s, die das ambitionierte Wüsten-Solar-Projekt zwar im Auge haben, doch aufgrund vom schwachen Investitionsklima mit der Atomkraft liebäugeln. Saudi-Arabien treibt es in eine sehr umstrittene Richtung, es plant den Bau von 16 neuen Kernkraftwerken, die im Falle einer Havarie ganze Landstriche und Kontinente, wenn nicht die gesamte Welt über hunderttausende von Jahren unbewohnbar machen könnten. Eine inakzeptable Energiepolitik, die auch für den Westen gilt, der im großen Stil an jenen Orten vertreten ist und kräftig in die Entwicklung von Kernreaktoren investiert. Die Gier und die Unvernunft ist ein weit verbreitetes Phänomen.

Fazit: Alternative Energieformen wie die Solarenergie, die kosmisch freie Energie, solare Wasserstofftechnologie oder simple Magnetantriebe, bleiben Zukunftsmusik, wenn wir die Fäden nicht lokal verbinden und zu einem energetischen Netzwerk der Unabhängikeit und Energiefreiheit für jeden einzelnen Menschen ausweiten. Der Mensch ist dazu privilegiert, für Energie nicht zahlen zu müssen. Es ist absurd, dass er es tut!

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