Das Spiel mit der Verantwortung

und eine Geschichte über das Buch der Wahrheit.

Ein Mann kommt in eine Buchhandlung und fragt
nach einem Buch in dem die ganze Wahrheit steht.

 

Der Händler weist auf die Ausstellung:

„Das ist ein sehr wahres Buch. Preis 10 Euro!“

 

Der Kunde fragt, ob es denn auch ein Werk gebe,

das noch mehr Wahrheit enthielte, worauf ein Exemplar

unter der Theke hervorgeholt wird:

 

„Dieses Buch enthält sehr viel Wahrheit. Preis 50 Euro!“

 

Der Mann ist interessiert, fragt aber weiter:

„Gibt es denn nicht ein Buch, in dem die ganze Wahrheit steht?“

„Aha, Sie wollen es also ganz genau wissen! Folgen Sie mir!“

 

Im Keller angekommen, öffnet der Händler eine verstaubte Truhe

und weist auf den geheimnisvoll anmutenden Inhalt:

 

„Dieses Buch enthält die ganze Wahrheit!“

 

Ehrfürchtig fragt der Interessierte:
„Was kostet es?“

 

Der Buchhändler antwortet mit bedeutungsvoller Stimme:

„Dieses Buch hat den höchsten Preis von allen!“

 

„Wie viel?“ – „Es kostet Sie kein Geld, aber dafür Ihre Gewohnheiten.

Es kostet Sie Ihr bequemes Leben, es kostet Sie den Weg,

den Sie bisher gehen. Nichts wird mehr so sein, wie es vorher war.

Sie werden alles aufgeben und hinter sich lassen müssen!“

 

Enttäuscht verlässt der Mann die Buchhandlung.

Der Preis war ihm dann doch zu hoch, er würde wohl

noch etwas auf die ganze Wahrheit warten müssen.

Quelle: Unbekannt, erhalten von Freunden, "Buch der Wahrheit", Geschichte, ohne Datum

Welche Verantwortung wurde uns mit der Niederkunft auf diesem Planeten anvertraut und welche Verantwortung sind wir wirklich bereit zu tragen?

Es ist bequem die Verantwortung an andere Verantwortliche abzugeben. Verantwortlich bedeutet aber nicht, dass jener Mensch auch die Verantwortung übernehmen wird. Das können nur wir selbst tun, jeder für sich und in Summe entsteht ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein.

Zumindest unsere Familie hat sich von der Verantwortungs-los-ig-keit losgelöst und wir begegnen immer mehr Situationen im Leben, für die wir die Verantwortung übernehmen, mache es uns gleich!

Befasse Dich mit deinem Bewustsein und fühle den wunderbaren Planeten Erde, das Paradies, welches uns geschenkt wurde. Wenn Du das verstehst, dann verändert sich Dein Leben und nicht nur Deins! Das Kollektivbewusstsein erwacht bereits, werde ein Teil davon!

Unsere Arbeit zielt darauf ab, Menschen zum Träumen und zum Lächeln zu bringen. Übernehme die Verantwortung für Dein Handeln und warte nicht mehr.

Es ist bereits geschehen! Der Planet wurde zerstört! Schau Dich um! Wir müssen das wieder gerade biegen! Jetzt! Trete dem Kollektivbewusstsein bei, Du bist nicht allein! Wach auf und helfe mit! Unsere Verantwortung ist dieser Planet und das sich darauf befindliche Leben.

 

Das Gedicht: Gott-Menschen

Als vor vielen tausend Jahren

alle Menschen Götter waren,

da gab es für sie keine Schranken,

denn sie sprachen mit Gedanken.

 

Bilder wurden zu Geschichten,

Komplimenten und Gedichten,

mit ihren Stimmen sangen sie

die allerschönste Melodie

für den Ur-Gott, Schöpfergeist.

 

Und Mutter Erde, wie es heißt,

waren sie in Dank verbunden

für das, was sie hier vorgefunden:

die reichen Gaben der Natur

für eine gold‘ne Lebensspur.

 

Die Welt war Liebe und Magie,

man war frei und stritt sich nie;

im Familienverbund

blieb jeder stark und auch gesund;

man verstand der Schöpfung Lauf,

die schönen Künste blühten auf.

 

Dann kam die Zeit, die kommen musste:

als der Mensch, der alles wusste,

sich vom Schöpfer abgewandt

und die Welt der Schatten fand.

 

Schwarze Magie in seinen Händen

begann, die Liebe zu beenden –

der Mensch missbraucht zu dieser Zeit

die ihm geschenkte Göttlichkeit.

 

Doch als der Ur-Gott, Schöpfergeist,

sah, wie der Göttermensch entgleist

und überhaupt wird ungescheit,

entzog er ihm die Göttlichkeit.

 

Es blieb der Mensch, jetzt unbescheiden,

und mochte das schon gar nicht leiden.

Bald fing er an, mal nachzubohren,

wie er das, was er verloren,

wohl wieder schnell zurückerhält,

um zu beherrschen diese Welt.

 

Der Ur-Gott sann, als er das sah,

um abzuwenden die Gefahr

und für die Erde diesen Schrecken,

darauf, die Gottheit zu verstecken,

die er der Menschheit grade nahm,

weil sie von ihrem Weg abkam.

 

Doch wo versteckt man nur gescheit

vor diesem Mensch die Göttlichkeit?

Im Ozean? Tief in der Erde?

Kann sein, dass er sie finden werde…

Auch auf der höchsten Bergesspitze

entgeht sie nicht dem Geisteswitze

der machtbesessnen Menschenkinder.

 

„Jetzt weiß ich, wie ich es verhinder,

dass diese gierigen Geschöpfe

erfolgreich martern ihre Köpfe!“

sprach Gott zu sich mit viel Elan,

und hatte den genialen Plan:

 

„Der Kopfmensch sucht in allen Ecken,

deshalb werde ich verstecken

vor jedem seine Göttlichkeit

nicht draußen auf der Erde weit –

nein, das Versteck, das ich mir wähle

ist tief in jeder Menschenseele!“

 

So sprach und tat der Herr des Lebens

und seither sucht der Mensch vergebens.

Quelle: Heinrich Remagen,"Gott-Menschen", Gedicht, 31.12.2015