Wenn die Vögel uns nichts mehr zu sagen haben!

geschrieben von artur nietsch 5. Mai 2018
Wenn die Vögel uns nichts mehr zu sagen haben!

Der Planet beherbergt fast 1,5 Millionen unterschiedliche Arten von Lebewesen, die dem Menschen zwischenzeitlich bekannt sind. Der überwiegende Teil menschlicher Kunde, sind Insekten und kleinere Krabbel- oder Kriechtiere.

Bemerkenswert ist die Artenvielfalt, die uns zum Geschenk gemacht worden ist. Harmonie in Perfektion, die sich nur noch selbst übertreffen kann.

Ein intaktes Ökosystem bietet vielen Ohren wohltuende Klänge. In unseren Kreisen sind es eben die Vögel, die mit ihrem Gesang das menschliche Ohr liebevoll betören. Damit übernehmen die Könige der Lüfte eine wichtige Rolle im Gefüge, denn sie senden über ihr feines Zwitschern, die Kunde der Schöpfung, es sei alles in Ordnung.

Verstummt dieser Klang, dann wird der Mensch seine Lebensfreude verlieren, er wird ein empfindungsloses Etwas und daselbst keiner fruchtvollen Existenz mehr nachgehen können. In Angesicht zu den bereits vollbrachten Schandtaten, schafft er das Verderben auf ungezügelte Art und Weise. Ein stummer Frühling würde einkehren und alles Leben der Erde drastisch zurücknehmen.

Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob der Mensch als erster gehen soll oder als letzter. Würde er sich für den längeren Verbleib entscheiden, dann ist seine künstliche Lebenserhaltung nicht auszuschließen und gar unumgänglich, was wir an der Einführung der KI bemerken, da sollen Computer den Versand des Menschen ersetzen. Ist er erst Mal weg, dann hätte der Planet eine große Last verloren und könnte sich wieder der Pracht des Lebens hingeben. Schade nur, dass wir das dann nicht mehr erleben werden.

Sofern die Industrialisierung der Landwirtschaft ungehemmt weitergeht und der Einsatz an Gift gegen das Leben fließt, wird der Frühling schon bald verstummen. Der Gesang der Vögel bleibt aus, wenn den Bienen, Hummeln und Käfern die Lebensräume genommen werden.

Zwischenfrage: Empfindest Du landwirtschaftliche Flächen als grüne Wohltat für das Auge oder als Vergewaltigung der Natur?

Fahre ich mit dem Rad über die Feldwege und lasse meinen Blick in der Umgebung wandeln, dann sehe ich nur noch wenige Rückzugsorte, kaum abzuzählen, so wenige sind es, wo sich die Flora und Fauna frei entwickeln kann. Nimmt man das Faktum hinzu, dass auch diese Flächen der Bewirtschaftung über kurz oder lang nicht entgehen können, dann mag ich an dieser Stelle die Behauptung aufstellen, dass es beispielhaft in Deutschland keine einzige Stelle gibt, die der Mensch nicht unter seinen Fittichen hält und manipuliert (mein Lebensraum inbegriffen).

Würden wir wahrhaftige Menschen sein und der Versachlichung des Planeten und unseres eigenen Wesens entgegenwirken, dann kämen wir möglicher Weise wieder zurück in die Liebe. Statt dessen klempnern die meisten Sachwesen eine Sackgasse nach der anderen. Wahre Menschen tun das nicht!

Wir haben eine große Aufgabe vor uns und eine noch größere tragen wir in uns. Es ist die Verantwortung, die uns durch Inkarnation auf diesem Planeten mit der Urenergie auf den Weg gegeben worden ist, es ist die Wahl zwischen Gut und Böse, Gesang und Schweigen.

Dieses Szenario des stillen Frühlings ist bereits fast flächendeckend eingetreten, mancherorts steht es noch bevor. Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass die Insekten und der Vogelgesang elementar zurückgegangen sind (die Jugend kennt nur diese magere Vielfalt, daher erscheint der gegenwärtige Zustand als normal).

In diesem Gartenjahr begegneten mir nur eine Biene und zwei bis drei Hummeln. Wenn man bedenkt, dass sogar Albert Einstein sich zu diesem Thema einige Gedanken gemacht hat und in einer Zeitschrift wie folgt zitiert wurde:

“Professor Einstein, the learned scientist, once calculated that if all bees disappeared off the earth, four years later all humans would also have disappeared.” (Quelle: Albert Einstein, „The Irish Beekeeper“, Artikel, 1966)

, dann möge man sich doch den Gedanken anschließen und nicht so tun, als könne man die Folgen des Artensterbens nicht berechnen und Einstein mit seiner Behauptung kein Recht habe.

Es mag sein, dass die aufgestellte Einstein-Theorie zum Verschwinden des Menschen nicht zutreffen muss und nur eine warnende Botschaft darstellt, aber diese Botschaft hat es in sich. Wie sonst soll man dem Menschen mitteilen, dass wir nicht mehr so weiter machen können wie bisher?

Zurück zum Thema: Offenkundig ist es, dass die Artenvielfalt und besonders die Populationsdichte stark abgenommen hat. Die Liste der bedrohten Insekten erweitert sich täglich.

Obwohl ich kein Freund von Kartographien und Listungen bin, verweise ich an dieser Stelle auf die Rote Liste der IUCN, die eine Zusammenstellung von Informationen bietet, aus der man die bedrohten Arten erkennen, ökologische Bedürfnisse und Erhaltungsmaßnahmen, die das Aussterben verlangsamen, ableiten kann. Demnach könnten wir folgenden Zahlen etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, denn es geht um die unmittelbare Lebensbedrohung von rund zehn bis vierzehn Prozent der Schmetterlinge und Libellen. Auch elf Prozent der Käferarten, die für die Zersetzungsprozesse von Biomasse verantwortlich sind, werden bedroht. Die Verstoffwechselung organischen Materials ist ein wesentlicher Bestandteil des ökologischen Kreislaufs. Fehlt es an Krabbeltierchen, dann verzögert sich dieser wichtige Schritt und gerät aus dem Gleichgewicht. Viele Arten verschwinden restlos, rasendschnell und zwar weltweit.

In den vergangenen Jahrzehnten, ca. ab der Zeit, wo sich die globale Landwirtschaft durch den höheren Einsatz von Pestiziden höhere Erträge erhofft hat, ist die Zahl der verschiedenen Insekten-Individuen in Europa um fast 75 % zurückgegangen.

In Folge des erschreckenden Rückgangs verschwinden die Vögel, die sich vermehrt von Insekten ernähren, Blüten werden nicht mehr bestäubt und Fruchtbäume missen das Obst. Diese wichtige Arbeit der Blütenbestäubung wird von fleißigen Insekten geleistet, nicht von uns und auch sonst von niemand anderem. Wobei ein Freund der Familie seine Obstbäume in diesem Jahr von Hand bestäubte, bevor er sich letztendlich zwei Bienenvölker zulegte.

Ursachen für die Stille im Frühling

Die Ursachen für das Verschwinden der Insekten und die Stille im Frühling sind mittlerweile auch der Allgemeinheit bekannt:

  • Eine latente Flächenvergiftung durch die Landwirte, denn anders kann man das nicht mehr sagen, spielt beim Artensterben eine wesentliche Rolle. Auch wenn Ihnen die Alternativlosigkeit im Gesicht geschrieben steht, so ist jeder Mensch für sein tun verantwortlich, es fehlt meist nur am Bewusstsein für sein Handeln und ein wenig Mut. Die Zerstörung der Natur und Verschandelung der Lebensräume, auf so unzählige Arten, geht mit dem Entzug von Nahrungsgrundlagen einher.
  • Technische Strahlung und die bevorzugte Nutzung jener Endgeräte, die diese Strahlung verursachen. Auch unsere Orientierung und Gedankenfreiheit wird durch jene Belastung gestört. Stichwort: „Offenlegungsschrift gepulste elektromagnetische Strahlung.“
  • Der ungesättigte Konsum von Unterhaltungs- „verdummungs-“ Mitteln und die immense Verschwendung der Ressourcen, besonders bei Fertigprodukten und deren Umverpackungen. Kosmetikartikel, Kleidung und Waschmittel stellen ein besonders großes Problem dar.
  • Die Industriegiganten im Allgemeinen! Sei es die Mineralöl-, Gas-, Strom-, Auto-, oder Waffenindustrie. Sie alle stellen schier unüberwindbare Hindernisse, die der gemeine Mensch kaum zu überwinden vermag.
  • In gesonderter und außerordentlicher „Piiep“- Form erwähne ich hier die Pharmaindustrie, die es geschafft hat, sich über Außendienstmitarbeiter (Ärzte) derart zu verbreiten, dass die Ausscheidungen des Menschen eigentlich dem Sondermüll zugeführt werden müssten. Selbiges gilt für die Füllmittelindustrie und die Vergabestellen für jene Mittel (Supermärkte).

Und da soll einer kleinen Blaumeise nicht der Gesang im Schnabel stecken bleiben.

Die Löung für das Dilemma mit dem stillen Frühling

Was können wir tun, um der Dezimierung von Insekten, Vögeln und unserer eigenen Auslöschung entgegen zu wirken?

Fakt ist: Auf die Industriellen und die Re“Gier“enden können wir uns nicht verlassen, so tragisch die Situation ist, also mit den Vögeln, ich meine mit den Singvögeln, also die, die in Bäumen sitzen und auf Beute lauern (aus der Nummer komme ich nun nicht mehr raus, soll sich jeder einen eigenen Reim darauf machen).

Wir dürfen uns davon nicht täuschen lassen, wenn von „herrschend“en Stellen davon gesprochen wird;

Lösungen wären vorhanden, diese müssten nur noch konsequenter umgesetzt werden.

Dieser Sorte Mensch, hat Dich und die Natur zwar im Auge, aber es geht nicht um Dich und das Leben!

Also, wer wird den Wandel herbeiführen?

DU und ICH!

  • Denn wir sind es, die zu verstehen versuchen, sonst würdest Du diesen Artikel nicht lesen.
  • Und wir sind es, die den Mut haben, schöpferische Gedanken zu pflegen.
  • Wir sind es, die bemerken, dass nicht mehr so viele Mücken, Fliegen und andere Insekten durch die Lüfte schwirren.
  • Wir sind es, die das Vöglein am Balkongeländer vermissen.

Somit liegt die Lösung in Deinen Händen! Arbeite an Dir und die Welt wird folgen. Danke!

Bildrechte der Urherber stärken

Verantwortung und Dankbarkeit

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